Oh ja, Sonnenschein lässt unsere Laune spürbar ansteigen. Viele blühen dann erst richtig auf, lassen die Hüllen fallen, gehen nur mit dem Nötigsten bekleidet auf die sportliche Runde – denn rundum braun zu sein scheint für die allermeisten immer noch besonders attraktiv. Doch Sonnenanbeter sollten vorsichtig sein. Obwohl sich Sonne auf der Haut angenehm anfühlt – die ultravioletten Strahlen sind
für unsere Haut und den ganzen Körper Stress pur. Deswegen warnen Hautärzte alle Jahre wieder pünktlich zum Sommerbeginn vor den aggressiven Anteilen des Sonnenlichts. Dieses setzt sich zusammen aus UV-A-, UV-B- und UB-C-Strahlen.
Nur die UV-C-Strahlung wird durch die Ozonschicht abgehalten. Ein Teil der UV-B- und UV-A-Strahlen dringt hingegen durch die Atmosphäre bis zur Erde.
Dabei ist die UV-B-Strahlung die harmlosere von beiden. Sie gelangt nur in die Oberhaut und gibt dort ihre Energie ab. Die längerwellige UV-A-Strahlung aber dringt mehr als zehn Mal so tief in die Haut ein. Dort zerstört sie das Bindegewebe, was wiederum die Elastizität der Haut beeinträchtigt. Das bedeutet: Die Haut altert schneller, sie wird vorzeitig schlaff, ledrig und fleckig. Die meisten unterschätzen die Kraft der Sonne im Alltag. Während sie sich am Strand oder im Schwimmbad vielleicht noch gewissenhaft eincremen, vergessen es viele vor dem Radfahren oder Wandern, Nordic Walking oder Trekking. Doch auch hier entfaltet die Sonne ihre ganze Kraft und ritzt Fältchen in die Haut. Gerade deshalb kommt dem Sonnenschutz durch die richtige Ernährung eine besondere Bedeutung zu.
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